Historic Route 66 - Die Mutter aller Straßen
Selbstfahrer Tour mit dem PKW oder dem Motorrad.

22 Tage (21 Nächte) ab 624,-- EUR



St. Louis

Springfield

Missouri



Reisebeschreibung:
Die Route 66 bedeutet vielen Menschen viele Dinge zugleich. Jeder erlebt diese Straße anders: hier spürt man ein ganz bestimmtes Gefühl, einen Geist, der entlang dieser Straße lebt. Der Geist der Route 66 lebt in den Menschen und ihren Geschichten, den Landschaften und den Gebäuden, und den Erwartungen der Reisenden auf dieser Strecke. Um die Route 66 richtig zu erleben und diesen Geist zu spüren, gibt es keine bessere Möglichkeit, als die gesamte Strecke abzufahren. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Route 66 von einer einfachen Straße, die Chicago mit Los Angeles verband, zu einer eigenständigen Institution: der Weg war das Ziel. Das Ende des Krieges bedeutete auch das Ende von Benzinrationierungen und Mangel an Autoreifen. Man konnte wieder mit dem Auto verreisen. Zeitschriften wie Life, Time und die Saturday Evening Post brachten Artikel über die großen Highways, über Sehenswürdigkeiten, Lokale und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecken. Die amerikanischen Highways boten nicht länger nur die Gelegenheit, von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, sondern auch Unterhaltung, Erlebnisse und Abenteuer. Kein anderer Song brachte die Sehnsucht, Teil dieser neuen "Highway-Kultur" zu sein, besser zum Ausdruck, als Bobby Troup's "Route 66." 1946, während einer Fahrt auf der 66 nach Westen, schrieb Bobby Troup die ersten beiden Strophen von "Get Your kicks on Route 66" auf eine Straßenkarte, bevor er schließlich Los Angeles erreichte. Nat King Cole nahm den Song später im Studio auf, und sehr schnell wurde er zu einem Herzstück der amerikanischen Musikgeschichte. Der eingängige Text aus dem Radio war die perfekte Begleitung für tausende Amerikaner, die sich auf den neuerbauten Highways auf die Suche nach einer neuen Heimat machten, Freunde besuchen wollten, oder einfach nur umherfuhren.
Wir laden Sie ein, den Träumen vieler Route 66-Reisender vor Ihnen zu folgen, und selbst Teil einer amerikanischen Legende zu werden!

Gesamtlänge 2448 mi/3917 km; mit vorgeschlagenen Umwegen 2685 mi/4296 km

Ablauf der Reise:
Tag 01: Ankunft in Chicago, Illinois
Willkommen in der “Windy City”! Der Ausgangspunkt der Route 66, die in Chicago ihren Anfang nimmt, hat sich im Laufe der Zeit ein paar mal verlagert. Momentan ist es die Ecke Adams Street und Michigan Avenue! Bevor Sie jedoch dorthin fahren, entdecken Sie Chicago’s großartige Sehenswürdigkeiten! Früher war sie die Heimatstadt von Gangster Al Capone, heute dagegen bietet die "Windy City" Vergnügen ohne Ende. Am Tag bildet Chicago's hoch aufragende Wolkenkratzerarchitektur mit Nordamerikas höchstem Gebäude, dem Sear’s Tower, die perfekte Kulisse für diese kosmopolitische Stadt. Nachts wird die ganze Stadt verwandelt von vielen Jazz Clubs, Lounges, exzellenten Restaurants und hervorragenden Theatern. Sie werden sich wünschen, länger bleiben zu können, um alles zu erleben, was Chicago zu bieten hat - vom Shopping auf der "Magnificent Mile" bis zu den namhaften Museen wie dem Art Institute, dem Museum of Science and Industry, und dem Field Museum of Natural History. Übernachtung: Holiday Inn Chicago Downtown ***(3 Nächte) – Parken ca. $20 pro Tag.

Tag 02: Chicago.
Erleben Sie die Stadt.

Tag 03 : Chicago.
Erleben Sie die Stadt.

Tag 04: Von Chicago nach St. Louis, Missouri, ca. 300 mi/480 km
Sie verlassen Chicago in südlicher Richtung und kommen nach McLean, das berühmt ist für seinen Dixie Truck Stop, der kurz nach der Einweihung der Route 66 im Jahr 1926 eröffnet wurde, und seither erst an einem einzigen Tag geschlossen war. Weiter geht es durch das Bergbaugebiet von Illinois entlang des Pontiac Trail. An manchen Stellen kann man noch die "old road" sehen, kleine Stücke des ursprünglichen Belags der Straße neben der neuen Strecke. Versäumen Sie nicht, sich die "Our Lady of the Highway Statue" anzusehen oder Litchfield und das Paris Stop Cafe. Besuchen Sie Meramec Caverns, die älteste Touristenattraktion an der Straße. Hier werden seit 1933 Reisende auf der Route 66 willkommen geheißen, hinab zu steigen und im Untergrund einen faszinierenden Blick auf die Geschichte und Geologie der Gegend zu werfen. Die Legende sagt, daß der Outlaw Jesse James in diesen massiven Kellern Männer, Pferde und Diebesgut versteckte. Doch schon lange vor Jesse's Ankunft nutzten französische Kolonialherren und Bürgerkriegssoldaten die natürlichen Mineralvorkommen in diesen Kellern, um daraus Schießpulver herzustellen. In den ersten Jahren nach der Öffnung der Caverns für Touristen wurde die "American roadside art" zu neuen Höhen gebracht, indem im ganzen Land Scheunendächer in Billboards verwandelt wurden, auf den für die Meramec Caverns geworben wurde. Im Norden von Downtown St. Louis überquerte die Route 66 ursprünglich auf der Old Chain of Rocks Bridge den Mississippi. Folgen Sie dem Riverfront Trail, einem Wander- und Radweg, von der Old Chain of Rocks Bridge bis zum Gateway Arch, St. Louis´neues Monument für den großen amerikanischen Westen. <
Planwagenfahrer ebneten im 19. Jahrhundert den Weg für die Route 66 auf ihren staubigen Pfaden von St. Louis aus nach Westen. Heute steht das Arch am Beginn der I-44, die die modernen Reisenden nach Westen bringt. Besuchen Sie im Arch das faszinierende Museum of Westward Expansion um die robusten Planwagen zu bestaunen, und im Stillen ein Dankeschön zu sagen für die Erfindung von Stoßdämpfern und Asphalt.

Jeden Tag können Sie in der berühmtesten Raststätte der Route 66 irgendwelchen Hochzeitsgesellschaften begegnen, britischen Fernsehteams, japanischen Touristengruppen, deutschen Journalisten und Amerikanern aus allen 50 Staaten, die in Ted Drewes Frozen Custard brav in der Schlange stehen. Ein anderer Anziehungspunkt in St. Louis am Rande der I-44/Route 66 ist die Route 66 Brewery, eine Erlebnisbrauerei an der St. Louis Union Station. Übernachtung: Four Points Sheraton Downtown ***(Parken ca. $18 pro Tag)

Tag 05: Von St. Louis nach Springfield, Missouri, ca. 215 mi/344 km
Hinter St. Louis verläuft die Route 66 in südlicher und westlicher Richtung durch die schönen Ozark Mountains immer entlang der I-44 bis nach Springfield im Südwesten Missouri's. Unterwegs weisen immer wieder braune und weiße Straßenschilder auf Sehenswürdigkeiten hin, die die ganze Skala zwischen "historisch bedeutsam" und "einfach nur kitschig" abdecken. Walnussanbau, Weinbaugebiete, Rinderweiden und eine unendliche Landschaft lassen Sie den Mythos der amerikanischen "Roadside" erleben. Mitten zwischen den erhabenen Bergen, üppigen Wäldern, tiefblauen Seen und den reißenden Strömen der Ozarks liegt die drittgrößte Stadt Missouri's.
Übernachtung: Best Western Route 66 Rail Haven ** 2 Nächte (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 06: Springfield
Erkunden Sie Missouri’s berühmte Ozark Mountains und machen Sie einen Ausflug nach Branson - ein kleines Stück des Country-Music-Himmels hier auf Erden! Mitten im Herzen der Ozark Mountains gelegen, ist Branson die Heimat der besten Theater Amerikas und ein wahres Mekka für Hardrock Fans und all diejenigen, die einfach eine gute Zeit haben wollen.

Tag 07: Von Springfield nach Tulsa, Oklahoma, ca. 190 mi/304 km
Fahren Sie durch die berühmten Städtchen Lebanon und Conway und schauen Sie sich das wunderbare Courthouse in Carthage an, bevor Sie in die letzte größere Stadt von Missouri kommen, Joplin. Bleiben Sie dann auf der alten Route 66, die nun ab der Grenze vierzehn Meilen lang durch den Sunflower State Kansas führt. Hier in Baxter Springs befindet sich heute ein Restaurant an der Stelle, wo früher eine Bank stand, die einmal von keinem Geringeren als Jesse James ausgeraubt worden war. Der Tresorraum ist immer noch da, wenn er auch heute als Toilette dient. Dann geht es vierzehn Meilen durch den Sunshine State Kansas, bis Sie nach Miami, Oklahoma, kommen mit seinem herrlichen Art Deco Coleman Theatre, in dem Will Rogers regelmäßig auftrat. Bummeln Sie am Abend durch die Cherry Street im historischen Geschäftsviertel im Herzen von Tulsa.
Übernachtung: Holiday Inn Express Gilcrease *** 2 Nächte (incl. kontinentales Frühstück)
Tag 08: Tulsa:
Besuchen Sie Tahlequah, der Endpunkt eines "Weges der Tränen" für die östlichen Cherokees, und seit 1841 Hauptstadt der Cherokee Nation. Im Cherokee Heritage Center können Sie sich das Cherokee National Museum anschauen mit der Trail-of-Tears-Ausstellung. Hier gibt es einen Museumshop und einen Laden für Indianerkunsthandwerke. Machen Sie eine Führung mit durch die original historischen Siedlungen mit ihren alten Farmen. Oder erleben Sie im Sommer eine Aufführung des Dramas “Trail of Tears”. In der Nähe des Cherokee Heritage Center befindet sich Murrell Home, das einzige Wohngebäude einer Plantage in Oklahoma aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg, in dem versklavte Afrikaner und schwarze Freigelassene lebten. In Downtown Tahlequah liegt das Cherokee National Capitol Building, das seit 1870 der Cherokee-Regierung für ihre Zusammenkünfte dient. Ebenfalls in Downtown, sehen Sie das Cherokee National Prison, erbaut 1874, und zahlreiche Kunstgalerien. Beachten Sie die Straßenschilder, die in der Cherokee-Sprache beschriftet sind! Sie können nach Tulsa zurückfahren, oder Pawhuska besuchen, Hauptstadt der Osage Nation. Die Osage waren einmal nach Geldmenge das reichste Volk der Welt während des Ölbooms in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ihre faszinierende Geschichte ist im Osage Tribal Museum festgehalten. Der Downtown- Bezirk umfasst 86 Geäude, die im National Register of Historic Places verzeichnet sind. Im Osage County Historical Museum erfahren Sie, dass die erste Pfadfindergruppe Amerikas im Jahr 1909 in dieser Stadt gegründet worden war. Im nahegelegenen Bartlesville lebte der Ölbaron Frank Phillips, Gründer der Phillips 66 Oil Company. Südwestlich von Bartlesville liegt Woolaroc, eine Ranch, auf die sich Frank Phillips immer zurückzog, und die heute Museum und Naturschutzgebiet ist. Das Museum besitzt über 55.000 Gegenstände, einschließlich einer der großartigsten Kunstsamlungen im Südwesten. Im 3600 ha großen Naturschutzgebiet leben Büffelherden, Hirsche und Langhornrinder in ihrer natürlichen Umgebung. Das Native American Heritage Center bietet die Möglichkeit, mehr über Amerikas Ureinwohner zu lernen. Hier können Sie oft indianische Künstler sehen, die Ihnen zeigen, wie vor vielen hundert Jahren Handwerkszeuge hergestellt wurden. Fahren Sie anschließend nach Tulsa zurück.

Tag 09: Von Tulsa nach Oklahoma City, ca. 110 mi/176 km
Entlang der Strecke sehen Sie die "Mom-and-Pop roadside diners", altmodische raststätten und Autohöfe. Arcadia ist bekannt wegen seines berühmten "Round Barn", erbaut 1898 und kürzlich im alten Glanz restauriert. Im Erdgeschoss befindet sich ein kleiner Laden mit einer Route 66-Ausstellung. In Chandler gibt es viele geheimnisvolle Zeichen an den Häuserwänden zu bestaunen, außerdem eine alte Phillips 66 Backstein-Tankstelle und viele Gebäude in Downtown, die im National Historic Register verzeichnet sind. Stroud ist die Heimat des Rock Café, eine berühmte Sehenswürdigkeit der Route 66, die 1939 eröffnet wurde. Der Oklahoma City Stockyards ist der größte Viehzüchtermarkt der Welt. Besuchen Sie die Auktionen jeden Montag- und Dienstagmorgen! Bummeln Sie durch Cowtown, wo Sie jede Menge Läden finden, von guten, alten "General Stores" und Eisenwaren bis zu Western-Andenken und Schmuck. Das National Cowboy and Western Heritage Museum zeigt den wilden Charakter und den romantischen Geist des alten Westens. Es besitzt eine hervorragende Sammlung klassischer und zeitgenössischer Kunst aus dem Westen, sowie tausende weiterer Kunstgegenstände und Objekte. Erkunden Sie eine original Western-Stadt, interaktive Ausstellungen, die American Cowboy Gallery, die American Rodeo Gallery, die Native American Gallery und die Western Entertainers Gallery. Übernachtung: Best Western Trade Winds Central Inn **

Tag 10: Von Oklahoma City nach Amarillo, Texas, ca. 270 mi/432 km
Genießen Sie im historischen Stockyards City ein Cowboy-Frühstück im Cattleman’s Café! Das Cattlemen's wurde 1910 eröffnet und ist das älteste Restaurant in Oklahoma. Fahren Sie dann weiter nach Westen durch El Reno, und überqueren Sie die eine Meile lange Brücke bei Bridgeport. In Clinton, dem Herz und der Seele des Route 66 Country, können Sie das Route 66 Museum besuchen. Die Weiterfahrt bringt uns in den "Pfannenstil von Texas". Über die Ölstadt Shammrock geht es nach Amarillo, wo Sie "Step into the Real Texas®"können. Canyons und Cowboys, Riesen-Steaks und riesige Weiten, alles, wofür Texas berühmt ist, finden Sie hier. Amarillo ist die größte Stadt in Texas an der Route 66. Heutzutage ist ein Stück des alten Highways entlang der Sixth Ave. zwischen Georgia und Western Street zu einer Einkaufsmeile mit alten Läden, Cafes und Restaurants umgewandelt worden.
Übernachtung: The Big Texan Motel ** (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 11: Von Amarillo nach Tucumcari, New Mexico, ca. 170 mi/272 km
Die Cadillac Ranch, eine der merkwürdigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, besitzt zehn Cadillacs, die aus dem Staub des Straßenrandes ragen, und mittlerweile über und über bedeckt sind mit farbigen Graffitis, die Tausende von Touristen angebracht haben, die dieses bizarre Monument besuchen. Anschließend geht es nach Süden zum Panhandle Plains Museum mit seiner außerordentlichen indianischen Sammlung und weiter in den prächtigen Palo Duro Canyon, der einst den Comanche als Versteck diente. Wie wäre es mit der Geisterstadt Glen Rio, wo Sie mit einem Fuß in New Mexico, und mit dem anderen in Texas stehen können? New Mexico war für die ersten Reisenden auf der Route 66 ein exotisches und fast unbekanntes Erlebnis. Die Landschaft änderte sich dramatisch mit jeder Meile: von den flachen Ausläufern der östlichen llano zu den schroffen roten Felsen von Gallup. Und sogar die Ortsnamen und die historischen Plätze unterwegs besaßen einen kastilianischen, Pueblo oder Navajo Akkzent.
Fahren Sie nach Tucumcari. Verpassen Sie dort nicht die Neonreklame des Blue Swallow Motel, einem klassischen Route 66 Highlight. In wahrer Motor-Hotel Tradition gab es hier zu jedem Zimmer eine eigene Garage.
Übernachtung: The Blue Swallow Motel **

Tag 12: Von Tucumcari nach Santa Fe, ca. 200 mi/320 km
1926 wurde die Route 66 ins östliche New Mexico weitergebaut, und folgte dabei den Gleisen der Southern Pacific Railroad. Westlich von Santa Rosa verließ sie die Gleise, wandte sich nach Norden und wurde zu einer etwas historischeren Straße, indem sie sich mit dem Santa Fe Trail und El Camino Real verband. Hinter Santa Rosa verläuft die Strecke durch das Pecos River Valley - eine Route, die die Indianerstämme jahrzehntelang benutzen, um die Pueblogebiete am Rio Grande zu erreichen. Südlich von Las Vegas, New Mexico, geht es dann entlang des Santa Fe Trail bis in die Hauptstadt. Wie nur ganz wenige Städte ist das heutige Santa Fe ein lebendiges Abbild seiner Vergangenheit. Um hier in die Geschichte der Stadt einzutauchen braucht man nur die malerischen Straßen dieser 400 Jahre alten Stadt entlang zu bummeln. Die Kultur der amerikanischen Ureinwohner dieser Gegend geht Tausende von Jahren zurück, und ist immer noch sichtbar im Stadtbild und den Traditionen Santa Fe's, wie auch das spanische Erbe der Stadt in den Gebräuchen weiterlebt.
Übernachtung: Courtyard by Marriott ***

Tag 13: Von Santa Fe nach Albuquerque, ca. 70 mi/112 km
Ab Santa Fe folgte die Original Straße dem El Camino Real nach Süden über La Bajada, durch verschiedene Pueblo Gemeinden am Rio Grande bis nach Albuquerque. Sie kam von Norden her in New Mexico's größte Stadt und überquerte den Rio Grande auf der Barrelas Bridge. Die Stadt begann entlang der 4th Street in Nord-Süd-Richtung zu wachsen, als immer mehr Autowerkstätten, Tankstellen, Motels und Restaurants an der Route 66 wie Pilze aus dem Boden schossen. Besuchen Sie die historische Altstadt, wo die Villa of Albuquerque 1706 gegründet wurde! Halten Sie am Indian Pueblo Cultural Center und entdecken Sie Kunst und Handwerk aus New Mexico’s 19 Pueblos. Ganzjährig finden Indianertänze jeweils am Wochenende statt. Im nahen Petroglyph National Monument hinterließen in Tausenden von Jahren Jagdpartien etwa 17.000 Petroglyphen an einer dramatischen Lavafelsböschung.
Übernachtung: Hotel Blue ***

Tag 14: Von Albuquerque nach Gallup, ca. 170 mi/272 km
Westlich von Albuquerque fuhren die Reisenden auf der Route 66 zwischen Felsklippen und durch eine rote Mesa-Landschaft wie durch die Kulisse eines Westernfilms. Über Laguna und Ácoma Pueblo Lands wandt sich der zweispurige Highway zur Budville Trading Company. Sie wurde im Jahr 1928 erbaut. Bud Rice und seine Frau besaßen hier eine der besten Autowerkstätten im ganzen Südwesten. Hier gab es für die Autofahrer Wasser, einen Reifen-Check, und kleinere Reparaturen. Und in der Villa de Cubero, erbaut von einer Familie indianischer Händler im Jahr 1937, gab es einen Gasthof, in dem man auch übernachten oder sogar noch länger verweilen konnte. Hier, weit entfernt vom Wasser, schrieb Ernest Hemingway große Teile von " Der alte Mann und das Meer", und Lucille Ball verbrachte hier einige Zeit während ihrer Scheidung von Desi Arnaz. Ein weiterer Höhepunkt ist Ácoma Sky City, die älteste kontinuierlich bewohnte Siedlung der Vereinigten Staaten. Sky City liegt auf einer Mesa 357 Fuß über der umgebenden Talebene. Bis in unsere Zeit kann man nach Ácoma nur über einen steilen Fußpfad gelangen, und die Stadt ist eine der Bestbefestigsten der Geschichte. Die Krone von Ácoma ist die Mission San Esteban Del Rey mit einer der schönsten und architekturhistorisch bedeutsamsten Inneneinrichtung aller katholischen Missionen in Nordamerika. Fahren Sie auf der "Route 66" durch die Eisenbahn- und Uranbergbaustadt Grants, und genießen Sie auf der Santa Fe Avenue die "Southwestern Art Deco"-Atmosphäre. Das heutige Ziel heißt Gallup. Die zahlreichen Läden, Gallerien und Geschäfte in der Stadt verschmelzen zu einer einzigartigen Mischung ursprünglicher amerikanischer Kultur mit indianischem und spanischem Kunsthandwerk in reicher Vielfalt. Die größte Konzentration interessanter Architektur der Jahrhundertwende findet sich entlang der Route 66. Versäumen Sie nicht, das Gallup Cultural Center zu besuchen, das aus der Ceremonial Gallery, dem Storyteller Museum, einem Visitor Center und dem Kiva Cinema besteht, oder den Red Rock State Park in der Nähe. Dessen Museum zeigt einen guten Überblick über die verschiedenen Indianerkulturen der Gegend um Gallup. Übernachtung: Best Western Inn ** (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 15: Von Gallup nach Holbrook, Arizona, ca. 120 mi/192 km
Auf der ganzen Welt gibt es keinen zweiten Wald wie den Petrified Forest. Riesige versteinerte Baumstämme liegen in dieser 93.533 ha weiten Landschaft, einzigartig erhalten ("petrified") durch ein glückliches Zusammenspiel von Zeit, Klima, Chemie und dem richtigen Ort. Im Park befinden sich auch die vielfarbigen Badlands der Chincle Formation, besser bekannt als "Painted Desert". Am späten Nachmittag erreichen Sie Holbrook, wo das Gerichtsgebäude von 1898, heute im National Register of Historic Places eingetragen, der Mittelpunkt der Stadt ist.
Übernachtung: Comfort Inn ** (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 16: Von Holbrook nach Flagstaff, ca. 90 mi/144 km
Stellen Sie sich einen gigantischen Meteor vor von mehreren hunderttausend Tonnen Gewicht, der mit fast 40.000 Meilen pro Stunde auf die Erde kracht! Im Meteor Crater können Sie das Ergebnis dieses Einschlages sehen, eine klaffende Schlucht 550 Fuss tief und über 4.000 Fuss im Durchmesser. Ausstellungen, Filme und Vorführungen lassen auf anschauliche Weise dieses einzigartige Ereignis wieder lebendig werden. Schauen Sie sich an, wo die Astronauten trainiert wurden, indem sie eine Führung entlang des Kraterrandes mitmachen! An Flagstaff's Route 66 liegen viele sog. "Mom and Pop" Restaurants, Cafes, Rasthäuser, Autohöfe und auch einige ungewöhnliche Attraktionen. Darunter der Museum Club, Flagstaff's offizielle Route 66 Raststätte. In über fünfzig Jahren hat dieses legendäre Wahrzeichen von Flagstaff so berühmte Gäste gesehen wie die Countrymusic-Legenden Willie Nelson und Waylon Jennings.
Übernachtung: Best Western Pony Soldier *** 2 Nächte (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 17: Flagstaff - Grand Canyon - Flagstaff, ca. 200 mi/320 km
Verlassen Sie Flagstaff auf dem Highway 89 nach Norden über Sunset Crater Volcano und fahren Sie hinab auf die weite Ebene der Navajo Reservation. An den Verkaufsständen unterwegs können Sie eine interessante Mischung historischer und authentischer Kunst- und Handwerksgegenstände der Indianer bewundern. An der Kreuzung der Highways 89 und 64 fahren Sie nach Westen auf der 64 zum Grand Canyon National Park. Ihr erster Halt im Canyon wird Desert View Overlook sein, wo man einen stattlichen Aussichtsturm besteigen kann und unvergleichliche Ausblicke auf den einzigartigen Grand Canyon genießt. Der Canyon bietet zahlreiche weitere Aussichtspunkte. In Grand Canyon Village besuchen Sie die historischen Bright Angel und El Tovar Lodges und das Hopi House, ein National Historic Gebäude. Fahren Sie zurück nach Flagstaff auf dem landschaftlich besonders beeindruckenden Highway 180, und erfreuen Sie sich an der Schönheit der Pinien- und Espenwälder!

Tag 18: Von Flagstaff nach Kingman, ca. 170 mi/272 km
Auf der I-40 West kommen Sie zunächst nach Williams, das sich viele seiner originalen Route 66 -Läden erhalten hat. fahren Sie weiter auf der I-40 bis Ash Fork und dort am Exit Crookton Road ab. Nun folgt das längste Teilstück (150 Meilen/240km) der originalen Route 66. Fahren Sie auf der old Route 66 bis nach Seligman, der Heimat des Sno-Cap Drive-in, ein ursprüngliches Fast-food und Eiscafe von 1950. Danach geht es weiter zu den Grand Canyon Caverns, eine der größten Höhlen in den Vereinigten Staaten. Die malerische Straße windet sich danach durch eine ganze Reihe kleiner Städtchen wie Hackberry, Valentine, Truxton und Peach Springs, wo die Zeit in den 50er oder 60er Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Hinter Valle Vista, der jüngsten Gemeinde an der old Route 66, befahren Sie eine sieben-Meilen-Kurve, die längste durchgehende Kurve, die es auf irgendeinem U.S. Highway gibt. Der nächste Halt ist Kingman, "Heart of Historic Route 66." In Kingman können Sie das neueröffnete Powerhouse Route 66 Museum besuchen.
Übernachtung: Historic Hotel Brunswick ** (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 19: Von Kingman nach Barstow, California, ca. 260 mi/416 km
Rechnen Sie mit starkem Gefälle und engen Kurven (sehr beliebt bei Motorradfahrern!) für den Rest dieses längsten Abschnittes der alten Route 66 zwischen Chicago and Los Angeles. Zunächst kommen Sie nach Oatman. Oatman, eine alte Geisterstadt, wurde bekannt als Flitterwochennest von Clark Gable and Carol Lombard. Verlassen Sie die Stadt nach Westen und drehen Sie dann nach Süden zu den Topock-Golden Shores und verbringen Sie einige Zeit in Needles am Colorado River. Die Stadt besitzt einige historische Gebäude, wie das 'El Garces', das Harvey House von 1906, das Women's Clubhouse und das Old Trails Inn, ein paar alte Cabins aus dem Jahr 1930, früher einmal bekannt als The Palms Motel. Danach kommen Sie zum Ende der Route 66 und gelangen wieder auf die I-40. Nach wenigen Meilen auf der Interstate führt sie der Hwy 95-Exit wieder zurück auf die Route 66. Dieser Abschnitt der alten Straße diente 1931 zur Ausrichtung der Route 66 und führte zu dem kleinen Wüstenstädtchen Goffs, California. Für viele Route 66-Liebhaber ist der Abschnitt durch die Mojave Desert nichts anderes als einsames Ödland. Das kommt daher, dass der Reisende unserer Tage auf der alten Route konfrontiert ist mit langen "leeren" Strecken. Aber was man heute als Leere wahrnimmt, ist oftmals der Ort einer einst blühenden Stadt. Obwohl die meisten Orte entlang des National Trails Highway klein sind und Vieles verschwunden ist, gibt es immer noch jede Menge Historisches zu entdecken. Barstow wurde benannt nach William Barstow Strong, dem damaligen Präsidenten der Santa Fe Railroad. Das wunderschöne Railroad Depot wurde 1919 erbaut und diente auch als Ernteschuppen. Es wurde kürzlich von der Stadt Barstow restauriert und beherbergt heute das Route 66 Mother Road Museum. Barstow ist eine Stadt, die stolz ist auf ihr Erbe. Es gibt noch viel mehr von der alten Route 66 in Barstow zu sehen. Das berühmte El Rancho Motel, aus Eisenbahnschwellen der stillgelegten Tonopah & Tidewater Rail Road erbaut, und das El Rancho Cafe sind Wahrzeichen der Mother Road. Und wer kennt nicht das Route 66 Motel auf der Main Street (Route 66)?
Übernachtung: Best Western Desert Villa Inn (incl. kontinentales Frühstück)

Tag 20: Von Barstow nach Santa Monica, ca. 140 mi/224 km
Hinter Barstow kommen Sie nach Lenwood, einer weiteren Route 66-Stadt am National Old Trails Highway. Der alte Highway verläßt Barstow und die Interstate 40 und folgt dem Mojave River durch die Städtchen Lenwood, Hodge, Helendale, und Oro Grande, und erreicht bei Victorville wieder die Interstate. Entlang der Strecke sieht man Schatten der alten Mother Road wie z.B. die Ruinen eines alten Geschäftes zwischen Hodge and Helendale. Hinter Oro Grande überquert die Route 66 den Mojave River auf einer großen alten Stahlträgerbrücke, auch ein Relikt der alten Route aus dem Jahr 1930. Gleich nach der Brücke kommen Sie nach Victorville, eine Stadt, die ihren Anfang dem Zementboom der Jahrhundertwende verdankt. Während der Glanzzeit der Route 66 besaß Victorville solch eine Westernatmosphäre, dass viele alte Hollywood B-Western hier in der Umgebung gedreht wurden. Das Summit Inn am Cajon Pass ist ein weiteres Wahrzeichen der Route 66. Seit 1952 werden hier Reisende bewirtet, die eine willkommene Pause vor oder nach dem tückischen Pass genießen. Der Cajon Pass, das Tor zu San Bernardino und Southern California war schon immer eine wichtige natürliche Verbindung. Jahrhunderte lang sind Indianer aus der Wüste diesen Weg gezogen, später Mountain Men und die spanischen und angloamerikanischen Expeditionen. Im frühen 19. Jahrhundert war er das südliche Ende des Old Spanish Trail, der nach Santa Fe, New Mexico führte. 1861 wurde eine 12 Meilen lange Mautstraße über den Pass gebaut. Die Straße verband San Bernardino und die Küstenstädte mit den boomenden Bergbausiedlungen der Hochwüste. Der Cajon Pass war auch eine natürliche Trasse für die Eisenbahn, die 1885 bis hierher kam. In den späten 20er Jahren wurde aus den alten Wegen über den Cajon Pass die Route 66. Teile der alten Strecke kann man noch sehen, wenn man den Cleghorn Exit der I-15 nimmt. Die Route 66 hat hier die Ehre, der erste mehrspurige Highway der Vereinigten Staaten zu sein. Auch am Foothills Boulevard sieht man noch Einiges der alten Route 66. Fahren Sie langsam und halten Sie Ausschau nach Relikten der alten Straße, die sich zwischen neueren Gebäuden verbergen! Es stehen noch einige alte Motels und Cafes entlang der Strecke in San Bernardino, Rialto und Fontana. Das Wigwam Motel ist eines der interessantesten. San Bernardino wurde 1851 gegründet von mormonischen Pionieren. Später wurde die ganze Gegend ein wichtiger Kreuzungspunkt für Eisenbahn und Straßenverkehr von und nach Los Angeles. Hier war es auch ideal zum Zitrusfrüchteanbau. Im frühen 20. Jahrhundert war das ganze Land von den Bergen bis zu den Küstenebenen übersät mit Orangenhainen, und war als "Inland Empire" bekannt. Diese Orangenhaine begrüßten auch die Reisenden auf der Route 66.
Von der Figueroa Street über den Sunset Boulevard bis zum Santa Monica Boulevard folgen Sie dem letzten Teilstück der Route 66 bis an den Pazifischen Ozean. Der Santa Monica Boulevard führt durch Hollywood, West Hollywood und Beverly Hills, und schließlich endet die Route 66 in Santa Monica am Palisades Park und dem berühmten Santa Monica Pier.
Übernachtung: Hotel Carmel by the Sea ** (2 Nächte)

Tag 21: Santa Monica:
Schauen Sie sich die Sehenswürdigkeiten von Los Angeles an!

Tag 22: Santa Monica - LAX-Los Angeles International Airport, ca. 10 mi/16 km
Ende der Tour Rückflug oder Anschlußprogramm

Leistungen:
21 Übernachtungen in den genannten Hotels (oder ähnlich), örtliche Hotelsteuern, ausführliche Streckenbeschreibung, Reisetips, Fahrhinweise, Karten und Broschüren.
Eingeschl. Frühstück nicht garantiert

Nicht eingeschlossen:
Mietwagen, Benzin, Gepäckträger, Mahlzeiten, Eintrittsgebühren



Zusatzinfo/Preise:
Gerne ändern wir den Reiseverlauf ganz nach Ihren Wünschen ab.
Preise je Saisonzeit und Zimmerbelegung auf Anfrage

Reisenummer: USA-048
Reiseart: Individualreise



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