Höhepunkte in Nord-Indiana
Rundreise durch Nord-Indiana ab/bis Chicago

8 Tage (7 Nächte)








Reisebeschreibung:
Gerne stellen wir Ihnen Ihre individuelle Rundreise zusammen. Die Höhepunkte haben wir für Sie nachfolgend zusammengestellt:

Ablauf der Reise:
Chicago - Chesterton
Von Chicago aus haben wir uns in Richtung Chesterton aufgemacht, dem ersten Ziel unserer zweiwöchigen Erkundungsreise. Die Interstate 80 führt uns zunächst durch den Landkreis Lake County. Die großen Stahlwerke von Gary – übrigens der Geburtsort des Pop-Idols Michael Jackson – verraten, dass dies ein bedeutsames Industriezentrum ist. Aber mit gleich vier schwimmenden Kasinos und meilenlangen Sandstränden hat sich Lake County auch zu einem beliebten Ausflugsziel gemausert.

Ein Berg aus Sand
Gleich bei Chesterton sind wir dann schon mitten in der landschaftlichen Hauptattraktion des Staates, der Indiana Dunes National Lakeshore. Die höchste Sanddüne mit 41 Metern wird passenderweise "Mount Baldy" ("Berg Glatzkopf") genannt. Von dessen kahlen Spitze kann man an klaren Tagen angeblich sogar die Chicagoer-Skyline sehen. An so einem typischen, schwül-heißen Julitag natürlich nicht. Da ist eher ein Bad im wunderbar kühlen Nass des Lake Michigan angesagt!

South Bend
Erfrischt machen wir uns auf den Weg zu einer der besten und bekanntesten Universitäten der USA. In South Bend gründete ein junger französischer Priester 1842 die "Université de Nôtre Dame du Lac", heute besser bekannt als University of Notre Dame. Die goldene Kuppel des Verwaltungsgebäudes überragt den historischen und schönen Campus. Es können übrigens Führungen rund um die Universität gemacht werden.

In South Bend lässt es sich aber nicht nur gehoben dinieren, sondern auch entsprechend Sport treiben – nämlich Golf spielen. Zahlreiche Golfplätze liegen im Umkreis der Stadt. Dabei sind die Gebühren für jedermann durchaus erschwinglich.

Elkhart County - Eine andere Welt
Nur ein paar Meilen weiter östlich sind wir in einer ganz anderen Welt: Schwarze Kutschen klappern gemächlich vor uns her, am Rande der abgelegenen County Road liegen weißgetünchte Farmen mit üppigen bunten Blumenbeeten und langen Wäscheleinen, an denen jede Menge blaue, graue und türkisgrüne Kleider zum Trocknen hängen. Wir sind in Elkhart County, mitten im Siedlungsgebiet von etwa 20.000 Amischen. Mit dem Film "Der einzige Zeuge", mit Harrison Ford, sind die Amisch berühmt geworden.

Middlebury und Nappanee
Die besten Orte, um mit Amischen auch einmal ins Gespräch zu kommen, sind Middlebury und Nappanee. Hier kaufen sie ein und haben ihre eigenen Geschäfte. Spricht man langsam und möglichst noch im Pfälzer oder Badener Dialekt, dann kann man sich sogar ganz gut auf Deutsch mit ihnen verständigen. Auch heute noch ist "Pennsylvania Dutch" die hauptsächlich verwendete Sprache der Amischen: ein Deutsch aus der Zeit unserer Urgroßväter, angereichert durch englische und aus dem Englischen übersetzte Ausdrücke (so etwa "Stopplicht" für "Ampel"). Eine kuriose Mischung!

Abe Lincoln in Fort Wayne
Fort Wayne, ganz im Nordosten, verdankt seinen Namen dem General "Mad Anthony" Wayne, der hier 1791 die Miami-Indianer besiegte. Die Stadt hat für den historisch Interessierten eine der größten Sammlungen über Abraham Lincoln zu bieten. Das 1995 eröffnete und von der Lincoln National Corporation unterstützte Lincoln Museum stellt in aufwändig gestalteten und sogar interaktiven Ausstellungen das Leben und die Zeit des großen Bürgerkriegs-Präsidenten dar.

TIPP:
Wer mehr über Abraham Lincoln erfahren möchte, sollte unbedingt dem "Abraham Lincoln Historical Trail" folgen. Er erzählt von den Meilensteinen im bewegten Leben des amerikanischen Präsidenten. Beginnend in Illinois und endend in Kentucky, führt er durch das südliche Indiana, wo Lincoln 14 Jahre seines Lebens verbrachte. Die kleine Holzhütte, in der Lincoln seine Jugend verbrachte, steht heute noch in Lincoln City.

Auf den Spuren von James Dean
Etwa eine Stunde südwestlich stoßen wir auf die Heimatstadt eines weltweit berühmten "Hoosier": James Dean. In Fairmount ist das große Filmidol der 50er Jahre aufgewachsen, in die Schule gegangen und liegt dort auch begraben. Das kleine Fairmount Historical Museum läuft geradezu über vor James Dean-Memorabilia.

Garfield
Fairmount ist übrigens auch die Heimatstadt von Jim Davis, dem Vater des beliebten Lasagne fressenden Katzentieres Garfield. Heute wohnt der Cartoonist im etwa 25 Meilen entfernten Muncie, wo man im Children’s Museum viel über Cartoons lernen und eine "Garfield"-Ausstellung besichtigen kann.

1001 Nacht in Kokomo
Dass der "Amerikanische Traum" hin und wieder wahr wird, merkt man in Indiana vor allem an alten, ehrwürdigen Villen. Ein besonders schönes Exemplar steht in Kokomo, eine Stunde nördlich von Indianapolis. Die "Seiberling" Villa erinnert uns etwas an ein Schloss aus 1001 Nacht. Heute befindet sich darin das Howard County Historical Museum – ein Sammelsurium von Gegenständen, die einiges über die Geschichte der Gegend erzählen. Unter anderem sind auch Glasvasen der örtlichen Glasfabrik ausgestellt. Wer genaueres über die Produktion von Glas erfahren möchte, sollte unbedingt noch einen Abstecher in die Kokomo Opalescent Glass Company machen.

Rückreise nach Chicago
Die Rückreise können Sie über Lafayette nach Gary und Chicago antreten.



Leistungen:


Zusatzinfo/Preise:
Preis je Saison und Hotelkategorie auf Anfrage

Reisenummer: US-143
Reiseart: Individualreise



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