Der Gardasee
Der
Gardasee ist der größte Voralpensee Italiens. Zwischen der Po-Ebene im Süden
und den Voralpen der Lombardei, des Trentino und Veneto im Norden liegt
mitten im Voralpengebiet dieser so typische italienische See.
Was seine Geologie anbetrifft, muss man einige Ereignisse aus der Zeit erwähnen,
als sich die Voralpen mit dieser größtenteils sedimentären
Gesteinsschicht bildeten, die die Deckschicht an der Bodenoberfläche
darstellt. In der nachfolgenden Zeit entstand nach und nach das Seebecken
durch das Einwirken der Gletscher, bis sich dann im Süden das moränische
Amphitheater und im Norden die glatten Steilwände des Sees herausbildeten
und damit dem nördlichen, in den Fels gekeilten See, dieses fjordartige
Aussehen verliehen.
In der Folge füllte sich das Becken dann langsam mit Wasser, als die
Gletscher durch die immer wärmer werdenden klimatischen Phasen langsam
zurückgingen. Ein weiterer außerordentlich interessanter Aspekt des
Garda-Sees ist die Vielfalt seiner Pflanzen. Selbst auf dem Seegrund gibt
es noch aus der Vorzeit stammende pflanzen, die sich im Verlaufe der
verschiedenen Klimazonen herausgebildet haben.
Weitere Informationen über die Orte:
Arco Bardolino
Brenzone Desenzano
Garda Gardone
Gargnano
Lazise Limone
Malcesene Manerba
Moniga Pescheria
Riva del Garda
Salo Sirmione
Torbole Torri d. B.
T. Maderno Tremosine
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