Auf den
British und US Virgin Islands treffen Meere
und Kulturen aufeinander. Sie haben die Wahl:
lässig-karibisch mit einem Schuss noblen Britannien.
Oder prall - turbulent mit einem deutlich amerikanischem "Anything
goes!" über und unter Wasser.
In der Zeit nach
Kolumbus kamen viele Ganoven auf die Inseln, um
spanische Handelschiffe zu überfallen. Mit der Piraterie
wird heute noch geworben, aber auch Segler ohne
Totenkopf-Flagge betrachten die kleine Inselwelt als
Paradies. Fast immer weht eine frische Brise, was das
Inselhüpfen zum Genuss macht. In der Hochsaison zwischen
November und Juli kommen unzählige Katamarane,
Motorboote und Surfer nach Tortola, größtenteils aus den
USA.
British Virgin Islands
Der Archipel östlich von Puerto Rico
umfasst etwa 60 Inseln, von denen nur 15
bewohnt sind. Bis auf die flache
Koralleninsel Anegada sind alle
zerklüftet und felsig - mit bis zu 500 m
hohen Bergen - und sehr grün. Im
Gegensatz zu den benachbarten US Virgin
Islands herrschen Ruhe und
Beschaulichkeit vor. Die meisten der
18.000 vorwiegend schwarzen Einwohner
leben in der Hauptstadt Road Town auf
der größten Insel Tortala.
Die BVI s sind eine britische Kolonie
mit gewählten Parlament. Die
Hauptwirtschaftsfaktoren sind
internationale Finanzgeschäfte ("Offshore
Banking") und Tourismus.
Die US Virgin
Islands bestehen aus den 3 Hauptinseln
St. Croix, St. Thomas und St. John sowie
ca. 50 kleinen, meist unbewohnten
Inseln. Die Inseln sind ein Außengebiet
der U.S.A. und haben eine geringe
Selbstverwaltung.